Identification |
| Call number: | SLA-CS-B-1-OPDE-63 |
| Archive call number: | B-1-OPDE-63 |
| Other document numbers: | 63 |
| Sender: | Spitteler, Carl |
| Addressee: | Spitteler-Op den Hooff, Marie |
| Title: | Spitteler, Carl an Spitteler-Op den Hooff, Marie [Ehefrau]; Korrespondenz |
| Place: | Berlin |
| Creation date(s): | 5/3/1886 |
| Note on the time period: | vermutlich |
| Language: | Deutsch |
| Writing: | Kurrent |
| Type of archival documents: | Korrespondenz |
| Digital copy: |
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Collection structure |
| Abstract: | C.S. berichtet aus Berlin an Marie, die krank ist (Venenentzündung an den Beinen): "Bei Wildenbruch werde ich morgen schon zum dritten Mal sein; heute bin ich bei Mauthner, der mich mit Redacteuren bekannt machen will (Dienstag Abend werde ich zum zweiten Male bei ihm sein). |
| Gestern wurde ich von Springer mit dem ersten Verleger Deutschlands des Abends eingeladen und las meine Sachen vor: du kannst dir denken wie! Alle sagen immer zu mir: "Ja um nichts in Revuen zweiten Ranges erscheinen lassen oder in deutschen Zeitungen; einzig die Rundschau und Herz sei gut genug;" Du kannst denken, wie (?) dir und mir das klingt, (??) wenn diese beiden es nicht nehmen, so soll ich dann vor lauter Ehre und Vornehmheit ungedruckt bleiben. |
| Das sagen die Leute auch gerade heraus; lieber von Herz nicht verlegt als von einem anderen verlegt werden. Dass Herz sich um mich interessiert, scheint sich zu bewahrheiten; ob aber für das (?) Vorhaben, das ist eine andere Frage. [...] Mauthner will mich mit dem Redacteur des Berliner Tageblatts bekannt machen, (?) die meine Feuilletonartikel nehmen werden (Zola u.s.w.) Dagegen schreit Springer auf, ich solle mich nicht so gering machen und für eine Zeitung zweiten Ranges schreiben, das stehe mir ja in jedem Fall noch frei als letzte Zuflucht. Die Hauptsache wird sein, dass Levysohn der Redacteur auch die Ansicht gewinne, dass es eine Ehre wäre, wenn ich für ihn schriebe. Soviel glaube ich doch, dass die Leute hier nicht (?) mich haben und denken (?), ich sei eitel. Desshalb will ich so viel wie möglich die Leute sehen und die Bekanntschaften nicht ausschlagen. Wenn man mir sagt: ist es Ihnen vielleicht angenehm mit XX., dann sage ich: mit grösstem Vergnügen." Bei Mauthner sei er "von fünf Uhr Abend bis zwei Uhr Nachts" gewesen. |
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Physical description |
| Collation: | 1 Bog., kariert, 2 S. beschr., schw. Tinte |
| Wasserzeichen: | Yes |
| Bemerkung zum Wasserzeichen: | Briefpapier des Central-Hôtel, "gegenüber dem Centralbahnhofe, Berlin Friedrich-Strasse" |
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Akteure |
| Personen_AbsenderIn: | Spitteler, Carl / 1845-1924 |
| Personen_AdressatIn: | Spitteler-Op den Hooff, Maria / 1863-1929 |
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Geografika |
| gik_Absendeort: | Berlin / Gebietskörperschaften / gik / Europa / Länder / Deutschland / Bundesländer |
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Descriptors |
| Entries: | AbsenderIn (Personen\S\Spitteler, Carl (1845-1924)) |
| AdressatIn (Personen\S\Spitteler-Op den Hooff, Maria (1863-1929)) |
| Absendeort (Gebietskörperschaften (gik)\Europa\Länder\Deutschland\Bundesländer\Berlin) |
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Usage |
| Permission required: | Reproduktionsbewilligung |
| Physical Usability: | Uneingeschränkt |
| Accessibility: | Archivmitarbeiter/-innen |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://www.helveticarchives.ch/detail.aspx?ID=1164841 |
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