GS-LINCK Linck, Ernst: Archiv Ernst Linck, 1700 (ca.)-1945 (ca.) (Bestand)

Archive plan context


Dimensions W x H (cm)

Ref. code:GS-LINCK
Weitere UrheberInnen:Linck-Schreyer, Mina Ida ; Linck-Daepp, Waldemar (Walter)
Title:Linck, Ernst: Archiv Ernst Linck
Creation date(s):approx. 1700 - approx. 1945
Bemerkung zum Entstehungszeitraum:Eckdaten der Dokumente
Sprache:Deutsch
Französisch
Signature:1338 Resourcen (547 Werke ; 233 Briefe oder Briefkarten ; 56 Lebensdokumente ; 502 weitere Dokumente, davon 277 Fotografien und 5 Fotoalben) in 33 Mappen (1 x 1/2 ; 13 x 1/4 ; 11 x 1/8 ; 7 x 1/16) und 10 Archivschachteln (6 x Standard ; 1 x F4 ; 3 Spezialgrössen)
Umfang (Laufmeter):6.00
Preview:
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Beschriftung - Legende:Ernst Linck aufgenommen in seinem Atelier.

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Bestandsgeschichte:Archiv aus der Familie Linck, Bern, erworben 2010 im Antiquariat Thierstein, Bern. 2020 Ergänzung des Archivs.
Biografische Angaben:Geboren 14.10.1879 Windisch (AG), gestorben 29.06.1935 Bern (BE), Vater des Waldemar (Walter) Linck, Bildhauers.
Ernst Linck verbringt seine Kindheit in Windisch und Zürich, besucht die Primar- und Sekundarschule Neumünster in Zürich, beginnt 1889 eine Lehre als Dekorationsmaler bei Witt und Ott in Zürich und tritt 1890 in die Kunstgewerbeschule Zürich ein, wo er unter Professor Albert Freytag studiert. Danach geht Linck auf Reisen und besucht 1892 Bern, 1894 und 1899 Italien und seinen Heimatort Hausen ob Verena in Württemberg. 1895/96 absolviert er seinen Militärdienst in Konstanz. Am 17.05.1902 heiratet er Mina Ida Schreyer und am 03.02.1903 kommt ihr Sohn Waldemar (genannt Walter) Linck zur Welt.
Ab 1899 ist Linck in Bern wohnhaft, wo er seine eigene Malschule eröffnet sowie den Abendunterricht im Aktzeichnen an der Kunst- und Gewerbeschule Bern übernimmt. In seiner Tätigkeit als Künstler setzt er sich in Bern verstärkt mit der Wand- und Glasmalerei auseinander. Er ist aktives Mitglied des Schweizerischen Werkbundes und der GSMBA, wo er zeitweise Vorsitzender der Sektion Bern ist. Nach Anfängen im Jugendstil setzt Linck als reiferer Künstler die Tradition der Landschafts- und Figurendarstellung Ferdinand Hodlers fort. Nach dessen Tod ist er einer der wichtigsten Vertreter der Hodler’schen Schule und gehört bis in die 30er Jahren zu den massgebenden Künstlerpersönlichkeiten der Stadt Bern. Erwähnenswerte Werke sind: der Bannerträger am Brunnerhaus (1906), die Wandgemälde in der ehemaligen Spar- und Leihkasse Bern (1913), die Ausgestaltung der reformierten Kirche Hindelbank (1913), die Kirchenfenster der Kirche Kurzdorf in Frauenfeld (1918), die historischen Friese im kleinen Saal des Kornhauskellers (1929) etc.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Linck auch als Restaurator tätig. So restauriert er unter anderem die Werke Hodlers im Kunstmuseum Bern, die beiden Bilder des Nelkenmeisters am Hauptportal des Berner Münsters und Wandmalereien in der Französischen Kirche in Bern sowie in der Kirche Kirchlindach. Linck ist auch verantwortlich für die Bemalung der historischen Brunnen in Bern und entwickelt Bemalungskonzepte für Altstadtfassaden in Bern, Aarberg und anderen Ortschaften.

Creation date(s), remarks.

Art des Bestands:Teilnachlass
Bestandsbeschreibung:Erwerbung 2010: 156 Originalfotografien SW von ca. 1890 bis 1935 und ca. 112 Briefe und Dokumente auf Papier (Familienkorrespondenz, Dankesbriefe, etc.), teils schwer identifizier- und entzifferbar. Die am einfachsten zu entziffernde Korrespondenz wurde nach Autor auf Dokument- oder Dossierebene erfasst.
Erwerbung 2020: 54 Dokumente in Umschlägen, 3 Dokumente (Pergament, teils mit Siegeln (16. Jh.), 30 Fotoporträts von Ernst Linck, aufgenommen von Franz Henn, 5 Fotoalben, 3 Schachteln mit Glasnegativen (Skulpturenfotografie), 26 Fotografien neueren Datums von 15 Gemälden Ernst Lincks, 1 grosse Planrolle mit diversen Plänen von Berner Restaurierungsprojekten, 5 Zeichnungsmappen mit ca. 400 Zeichnungen und Skizzen (unerschlossen), 4 Zeichnungsmappen mit religiösen Motiven, Akten, Porträts und Verschiedenem (erschlossen).
Erschliessung 2021: Das kleinere Teilarchiv 2010 wurde bei der Erschliessung des Archivs 2020 integriert. Die einzelnen Dokumente sind bezeichnet zu welcher Erwerbung diese gehören. Das gesamte Archiv umfasst 1338 Resourcen (547 Werke ; 233 Briefe oder Briefkarten ; 56 Lebensdokumente ; 502 weitere Dokumente, davon 277 Fotografien und 5 Fotoalben) in 32 Mappen (1 x 1/2 ; 12 x 1/4 ; 11 x 1/8 ; 7 x 1/16) und 9 Archivschachteln (5 x 1/16 ; 1 x 1/8 ; 3 Spezialgrössen). Die Resourcen wurden mehrheitlich auf das einzelne Dokument erfasst mit etwaigen Ausnahmen (zum Beispiel sind die Fotonegative als Dossier erfasst, da diese nicht von Linck selbst sind). Da kurz vor Abschluss der Erschliessung 3 weitere unerschlossene Mappen mit ca. 150 Zeichnungen und Drucken aufgetaucht sind, gibt es ein paar wenige Dokumente, die in nicht dem Format entsprechenden Papiermappen umgelagert wurden, um die Signaturen nicht zu verschieben.
Bevorzugte Zitierweise:Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung: Archiv Ernst Linck
Level of description:teilweise

Identification area

Zugangsbedingungen:Konsultation vor Ort auf Voranmeldung
Sprachverwendung:Deutsch

Sachverwandte Unterlagen

Verwandtes Material:Es befinden sich 15 Gemälde und 7 Glasmalereien in der Kunstsammlung des Bundes, welche Bestandteil der 2020 Ablieferung waren
Literaturangabe:Baumgartner, Marcel. L’Art pour L’Aare. Bernische Kunst im 20. Jahrhundert, Wabern: Büchler, 1984.
Baumgartner, Michael. «Ernst Linck.» In Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst. Band II, Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, 1998.
Irmiger, Max: «Die Berner Künstler als Wandmaler und Glasmaler II.» In Schweizer Kunst, 1929/30, S. 154-159.
Loosli, Carl Albert. «Ernst Linck 1874-1935.» In Schweizer Kunst, 1935/36, S. 29-42.
Stadler, Edmund. «Linck, Ernst.» In Künstlerlexikon der Schweiz XX. Jahrhundert. Band II, Frauenfeld: Verlag Huber & Co, Aktiengesellschaft, 1963-1967.
Türler, H. «Linck, Ernst.» In Schweizerisches Künstler-Lexikon. Band IV: Supplement, Frauenfeld: Verlag von Huber & Co., 1917.
Kunsthalle Bern. Wand- und Glasmalerei Bernischer Künstler. Ausstellungskatalog, 1929.
 

Descriptors

Entries:  Linck, Ernst (1874-1935) (Personen\L)
  Beteiligt (Personen\L\Linck, Walter (1903-1975))
 

Containers

Number:3
 

Usage

Permission required:Gemeinfrei
Physical Usability:Uneingeschränkt
Accessibility:Archivmitarbeiter/-innen
 

URL for this unit of description

URL:https://www.helveticarchives.ch/detail.aspx?ID=299389
 

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