SLA-AMMANN Ammann Verlagsarchiv, 1981-2010 (Bestand)

Archive plan context

 

Identification

Call number :SLA-AMMANN
Title / Name :Ammann Verlagsarchiv
Creation date(s) :1981 - 2010
Note on the time period :Eckdaten der Dokumente; Das Kryptoarchiv des Kandelaberverlags enthält Dokumente ab ca. 1966.
Language :Deutsch
Size (in metres) :280.00
Digital copy :
Caption :Das Verleger-Ehepaar Marie-Luise Flammersfeld und Egon Ammann. Im Hintergrund Plakate von Christian Lindow für die Frankfurter Buchmesse 1982. (Privatfotografie aus dem Ammann-Archiv. Copyright: Ammann Verlag)
 

Context

History of the collection :1981: Gründungsfeier an der Helenastrasse 4 in Zürich und Eintrag als Einzelfirma im Handelsregister der Stadt Zürich; 1989: Umzug an die Neptunstrasse 20 in Zürich-Hottingen; 2010: Liquidation; 2012: Übernahme ins Schweizerische Literaturarchiv
Biographical information :Der 1981 vom Ehepaar Egon Ammann und Marie-Luise Flammersfeld gegründete Ammann Verlag war bis zu seiner Auflösung 2010 einer der bedeutendsten Schweizer Buchverlage. Ein Schwerpunkt des Verlagsprogramms bildete die Schweizer Gegenwartsliteratur: Namhafte Schweizer Autoren und Autorinnen wie Erika Burkart, Thomas Hürlimann, Melinda Nadj Abonji, Ernst Halter, Christoph Geiser, Hansjörg Schneider, Matthias Zschokke u.a. zählen dazu. Ausserdem spezialisierte sich der Verlag auf Übersetzungen von Weltliteratur wie Dostojewski, Pessoa, Mandelstam; darunter sind bedeutende Schweizer Übersetzer wie Ralph Dutli, Felix Philipp Ingold u.a. vertreten.

Egon Ammann wurde 1941 in Bern geboren, wo er eine Lehre als Verlagsbuchhändler absolvierte. 1966-1971 machte er sich mit dem neu gegründeten Kandelaber-Verlag selbständig und betreute Autoren wie Adolf Muschg, Hans-Rudolf Hilty, Felix Philipp Ingold und der damals noch unbekannte Gerhard Meier. 1975 übernahm Ammann als Lektor die Geschäftsleitung der Schweizer Suhrkamp-Filiale in Zürich, bis er sich 1981, zusammen mit seiner Frau Marie-Luise Flammersfeld, mit dem Ammann Verlag erneut selbständig machte. Unterstützung erhielt der Verlag zeitweilig von Siegfried Unseld, George Reinhart und Monika Schoeller.
Egon Ammann erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem: Magma-Preis (1986), Zurlauben-Preis (1993), Prix Max Petitpierre (1997), Aargauer Kulturpreis (2000), Deutsches Bundesverdienstkreuz I. Klasse (2001). 2011 wurde er für seine erfolgreiche verlegerische Tätigkeit, mit der er die Schweizer Literaturlandschaft massgeblich prägte, für den SwissAward nominiert. Am 9. August 2017 verstarb Egon Ammann in Berlin.

Marie-Luise Flammersfeld wurde 1949 geboren. Sie war Mitgründerin des Ammann Verlags und leitete diesen zusammen mit Egon Ammann. Zu Beginn kümmerte sie sich um das Lektorat. Später war sie insbesondere für die Buchgestaltung sowie den Verlagsauftritt und die betrieblichen Prozesse zuständig. Sie betreute zahlreiche Buchprojekte und pflegte einen intensiven Kontakt mit Autorinnen und Autoren. Eher im Hintergrund tätig, erlangte sie deutlich weniger mediale Aufmerksamkeit als ihr Mann, war am Erfolg des Verlags aber ebenso massgeblich beteiligt.
Acquisition information :Ankauf
Erwerbsdatum:2012
Context information URL :http://www.ammannverlag.ch/
http://www.ammannverlag.ch/index.php?k=10&tb=artikel&stb=chronik&sk=43&chrid=2
https://www.nzz.ch/articleeagqo-1.47155
 

Collection structure

Genre of archival collection :Archiv
Description of the archival collection :Das Archiv des Ammann Verlags umfasst neben der kompletten Dokumentation der Buchproduktion, einschliesslich Lizenzausgaben, die Korrespondenz mit den AutorInnen (aus dieser sind Briefe und Manuskripte in alphabetischer Ordnung überliefert) sowie weitere Materialien aus der Zusammenarbeit des Ammann Verlags mit den AutorInnen, Lektoratskorrespondenz (einschliesslich E-Mails) sowie Druckfahnen, Produktionsunterlagen und die Rezensionen zu den verlegten Werken. Ebenfalls sind die Geschäftsunterlagen seit den Anfängen mit den Originalverträgen und Honorarabrechnungen überliefert, die Buchhaltung und die Firmenakten. Eine grosse Sammlung an audiovisuellem Material (Ton- und Filmdokumente) ist überliefert sowie zahlreiche Fotografien von AutorInnen einerseits aus dem Verlagsleben (Buchmessen, Veranstaltungen, Einladungen, Reisen etc.) andererseits. Als Kryptoarchiv befinden sich im Archiv ausserdem 4 Ordner mit Material aus dem Kandelaber-Verlag (Korrespondenz und Manuskripte).
Preferred method of citation :Schweizerisches Literaturarchiv (SLA), Bern. Ammann Verlagsarchiv
Note on the cataloguing :Erschliessungsprojekt 2013-2014
Cataloguing level :detailliert
Finding aid author:Schubert, Irina
Schütz, Judith
Tremp, Benedikt
Wieland, Magnus
Finding aids :HelveticArchives / online
Finding aid URL :http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:ch:bel-85373
 

Conditions governing use and acces

Acces restrictions :Konsultation nur im Lesesaal SLA. Einschränkungen vor allem aus urheber- und Persönlichkeitsrechtlichen Gründen.
 

Sachverwandte Unterlagen

Publications :Homepage des ehemaligen Verlags mit Material zu den Büchern: http://www.ammannverlag.ch
Verlagschronik: http://www.ammannverlag.ch/datei/ammann-chronik.pdf
Literary fonds :Yes
 

Descriptors

Entries:  BestandsbildnerIn (Personen\F\Flammersfeld, Marie-Luise (1949 - ))
  BestandsbildnerIn (Körperschaften\A\Ammann-Verlag)
  BestandsbildnerIn (Personen\A\Ammann, Egon (1941 - 2017))
 

Containers

Number:3
 

Related units of description

Related units of description:siehe auch:
Ammann Verlagsarchiv, 1981-2010 (ISplus Bestand)
 

Usage

Permission required:Reproduktionsbewilligung
Physical Usability:Eingeschränkt
Accessibility:Öffentlich
 

URL for this unit of description

URL:http://www.helveticarchives.ch/detail.aspx?ID=578255
 
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